Nutella Cookies verbinden zwei Dinge, die fast jeder liebt: buttrig-weichen Keksteig und die cremige Schoko-Haselnuss-Note von Nutella. Sie sind außen leicht knusprig, innen herrlich soft und können mit einem flüssigen Kern überraschen. Ob für den nächsten Kaffeetisch, als Geschenk oder einfach zum Naschen – diese Cookies sind immer eine gute Idee.
Warum Nutella Cookies so unwiderstehlich sind
Der Erfolg von Nutella Cookies liegt vor allem in der Kombination aus bekannter Schoko-Haselnuss-Creme und klassischem Cookie-Teig. Während normale Schokoladenkekse oft nur nach Kakao schmecken, bringt Nutella eine zusätzliche, leicht nussige Tiefe mit. Die Haselnussnote harmoniert mit brauner Butter, braunem Zucker und Vanille und erzeugt ein Aroma, das sofort an Sonntagsfrühstück, Kindergeburtstage und gemütliche Backnachmittage erinnert. Genau diese emotionale Note macht Nutella Cookies zu einem beliebten Rezept für viele Gelegenheiten.
Ein weiterer Grund ist die Textur. Ein gelungener Nutella Cookie ist außen dezent knusprig und wird zur Mitte hin immer weicher. Wer ein Stück kalte Nutella in den Teig füllt, bekommt nach dem Backen einen flüssigen Kern, der beim Aufbrechen langsam ausläuft. Dieser Kontrast zwischen warmem Teig und cremiger Füllung macht den Cookie zu einem kleinen Dessert statt nur zu einem Keks. Auch optisch punkten die Cookies: Die marmorierte Oberfläche, Schokostückchen und leicht gesalzene Kristalle können aus einem einfachen Gebäck einen echten Hingucker machen.
Hinzu kommt die Vielseitigkeit. Nutella Cookies lassen sich als Snack zum Kaffee servieren, als Mitbringsel verpacken oder mit einer Kugel Vanilleeis zu einem schnellen Dessert kombinieren. In der kalten Jahreszeit sind sie ein beliebtes Comfort Food, im Sommer können sie leicht gekühlt als süße Erfrischung gegessen werden. Auch für Backanfänger ist das Rezept gut geeignet, weil der Teig nur wenige Zutaten benötigt und sich gut vorbereiten lässt. Mit ein paar Handgriffen entstehen so Cookies, die in Aussehen und Geschmack an eine Patisserie erinnern.
Qualitativ unterscheiden sich Nutella Cookies vor allem durch die verwendeten Zutaten. Echte Butter statt Margarine, eine großzügige Menge Schokolade und eine Füllung, die beim Backen nicht komplett verschwindet, machen den Unterschied. Auch die Größe spielt eine Rolle: Große Cookies mit einem Durchmesser von etwa acht bis zehn Zentimetern bleiben innen weicher als kleine Kekse, weil sie im Ofen nicht so schnell durchbacken.
Das perfekte Rezept für weiche Nutella Cookies
Für weiche Nutella Cookies mit flüssigem Kern braucht es nicht viele Zutaten, aber ein paar wichtige Tricks. Der Teig sollte nach dem Mischen mindestens eine Stunde kalt gestellt werden. Dadurch verbinden sich die Aromen, der Butteranteil wird fester, und die Cookies laufen beim Backen weniger auseinander. Backst du sie anschließend bei hoher Temperatur eher kurz, bleibt das Innere saftig.
Für etwa 12 große Cookies benötigst du: 220 g Weizenmehl, 30 g Backkakao, 1 gestrichenen Teelöffel Natron, 1 Prise Salz, 120 g weiche Butter, 100 g braunen Zucker, 80 g weißen Zucker, 1 großes Ei, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 150 g grob gehackte Zartbitterschokolade sowie 12 Teelöffel Nutella, die du vorab auf einem Teller oder Backpapier portionsweise einfrierst.
Schlage zunächst Butter, braunen Zucker, weißen Zucker und Vanilleextrakt für etwa drei Minuten cremig. Rühre dann das Ei unter. Mische Mehl, Backkakao, Natron und Salz in einer separaten Schüssel und gib die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, hebst du die gehackte Schokolade unter. Stelle den Teig für mindestens 60 Minuten kalt. Heize den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor und forme aus dem Teig zwölf gleich große Portionen. Drücke jede Portion flach, lege ein gefrorenes Stück Nutella in die Mitte und verschließe den Teig sorgfältig darum.
Backe die Cookies auf einem mit Backpapier belegten Blech für 10 bis 12 Minuten. Sie wirken am Rand noch weich, wenn du sie aus dem Ofen nimmst – das ist genau richtig, denn sie härten beim Abkühlen leicht nach. Nach dem Backen kannst du die Cookies mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Das Salz hebt die Süße hervor und sorgt für ein ausgewogenes Geschmacksprofil. Wichtig ist, die Cookies nicht zu lange zu backen, sonst verlieren sie ihre cremige Mitte und werden trocken.
Für eine intensivere Haselnussnote kannst du 50 g Mehl durch gemahlene Haselnüsse ersetzen oder gehackte Haselnüsse mit in den Teig geben. Wer keine Nussstücke mag, verwendet stattdessen weiße Schokolade oder Kakaonibs. Die gefrorene Nutella-Füllung lässt sich auch durch andere Cremes wie Haselnuss-Dattel-Creme oder eine vegane Schoko-Nuss-Alternative ersetzen. Entscheidend ist, dass die Füllung vor dem Backen wirklich kalt ist, damit sie nicht vollständig in den Teig läuft.
Der Teig lässt sich übrigens hervorragend vorbereiten. Forme die gefüllten Kugeln, lege sie auf ein Backblech und friere sie an. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Bei Bedarf backst du die gefrorenen Kugeln einfach zwei bis drei Minuten länger – so hast du jederzeit frische Nutella Cookies, ohne den gesamten Teig auf einmal verarbeiten zu müssen.
Nutella Cookies online bestellen oder selber backen? Tipps und Genussmomente
Selbst gebackene Nutella Cookies haben ihren Reiz, aber sie brauchen Zeit, saubere Arbeitsflächen und ein wenig Übung. Gerade bei spontanem Besuch, einem vollen Terminkalender oder wenn viele Cookies für ein Büroevent benötigt werden, kann die Bestellung eine echte Alternative sein. In Deutschland und Österreich lassen sich große, weiche Nutella Cookies bequem online bestellen und direkt nach Hause liefern. Das ist besonders praktisch, wenn du ein Geschenk suchst, das ohne Kühlung auskommt und trotzdem nach wenigen Minuten wie frisch gebacken schmeckt.
Unabhängig davon, ob du die Cookies selbst bäckst oder bestellst: Die richtige Aufbewahrung macht einen großen Unterschied. In einer luftdichten Dose bleiben weiche Cookies bei Zimmertemperatur zwei bis drei Tage saftig. Im Kühlschrank hält sich der Teig sogar etwas länger, sollte aber vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur kommen. Zum Aufwärmen eignen sich 20 bis 30 Sekunden in der Mikrowelle oder fünf Minuten im Ofen bei 150 Grad. So wird die Füllung wieder leicht flüssig und der Cookie duftet fast wie direkt aus dem Ofen.
Für besondere Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten oder Firmenfeiern lassen sich Cookies auch hübsch verpacken. Eine schlichte Zellophantüte mit Schleife, eine Blechdose mit Backpapier oder eine kleine Geschenkbox reichen aus, um aus den süßen Stücken ein persönliches Präsent zu machen. Besonders gut kommen sortierte Boxen an, in denen klassische Schoko-Cookies mit Nutella-Füllung, Double Chocolate oder veganen Varianten gemischt werden. Wer Gäste bewirten möchte, kann die Cookies leicht erwärmen, halbieren und mit einer Kugel Vanilleeis, frischen Beeren oder einem Espresso servieren.
Ein Blick auf die Zutaten lohnt sich trotzdem. Hochwertige Butter, echte Schokolade und eine großzügige Füllung sorgen für ein anderes Geschmackserlebnis als industrielle Kekse. Online-Bäckereien, die sich auf große und weiche Cookies spezialisiert haben, backen oft in kleineren Chargen und liefern schnell. So kommt ein Stück Heidelberger Backkunst auch nach Wien, München oder Hamburg – ohne dass du selbst den Ofen anschalten musst.
Lisbon-born chemist who found her calling demystifying ingredients in everything from skincare serums to space rocket fuels. Artie’s articles mix nerdy depth with playful analogies (“retinol is skincare’s personal trainer”). She recharges by doing capoeira and illustrating comic strips about her mischievous lab hamster, Dalton.